Neues im Oktober 2014

Liebe Freunde und Sympathisanten,
nach einem schönen Sommer nähert sich, mit den letzten Konzerten,
schon wieder das Ende eines Jahres.

Am 06. September durfte ich mein bisher schönstes Konzert in diesem Jahr erleben.
„Das Wunschkonzert 2014“ in der Dresdner Lukaskirche wird für immer
ein unvergeßlicher Moment bleiben. Mein Dank gilt allen die dazu beigetragen haben.
Das machen wir wieder, dann auch mit den Liedern des kommenden; neuen Albums.

Am 27. September hatte „Dschungel ohne Bisse“, unter der Regie von Henriette Hörnigk, 
mit einem Stückauszug bei der Spielzeiteröffnung des Neuen Theaters in Halle Premiere.
Die Idee, Texte von Gottfried Benn auf eine Theaterbühne zu holen reifte in mir schon vor vielen Jahren heran.
Nun ergab sich endlich die Gelegenheit.

Benn (1886-1956) war Pfarrerssohn, Dichter, Arzt, Expressionist –umstritten
wegen seiner politischen Haltung zur Machtübernahme der Nazis 1933,
ausgeschlossen aus der Reichsschriftkammer 1938,
sodann „entarteter Künstler“–radikal, scheinbar emotionslos, scheinbar romantisch
und doch wild zynisch, vielfach ausgezeichnet und stilbildend.


Henriette Hörnigk, die Chefdramaturgin des Hauses, entwickelte mit Hilfe meiner Anregungen und Gedanken
zu Benns Werk und Leben, ein collageartiges Stück. 
Hilmar Eichhorn transzendiert, auf sehr authentische und vor Allem wissende Art und Weise zum Mediziner, 
Lyriker, messerscharfen Gesellschaftsanalytiker, Mann und Menschen – Gottfried Benn.
An seiner Seite überzeugen Alexander Pensel und Till Schmidt, sprachlich und spielerisch herausragend
in der Verkörperung verschiedene Figuren der Biographie Benns. 
Passend zur Atmosphäre der Unterbühne des Neuen Theaters produzierte ich ein spezielles Sounddesign und Komponierte die Musik zum Stück.


Nun freue ich mich sehr auf die Arbeit im Studio. Die Fertigstellung des Livealbums verzögert sich noch etwas, aber es wird.
Parallel beschäftige ich mich gedanklich sehr intensiv mit dem Material zum neuen Studioalbum.
Ich habe dabei ein gutes Gefühl. Die erzwungene Verzögerung erweist sich einmal mehr als Vorteil.

Einige wenige Konzerte stehen noch an. Die nächsten Stationen führen mich auch wieder mehr in den schönen Norden.
Ich würde mich freuen Euch zu sehen.